Kennen Sie Pellets?

 

Pellets sind kleine gepresste (oder verdichtete) Körper,

in Kugel oder Zylinderform, aus den unterschiedlichsten

Materialien. Die Pelletherstellung wird verfahrenstechnisch

der „Agglomeration“ zugeordnet, wird als „Pelletierung“

bezeichnet. Das bedingt eine erhöhte „Dichte“, die

Vermeidung von Staub und/oder Verbesserung der

Dosierbarkeit.  Wir reden aber jetzt von Holzpellets:

Pellet - einfach Holz pur !

 

Die kleinen „Presslinge“ werden aus naturbelassenem getrockneten sogenannten „Sägenebenprodukten“ ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt. Holzpellets haben einen Durchmesser von 6 mm und einer Länge von 3,15 – 40 mm Das ergibt einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Das bedeutet einfach: 2 Kg Pellets entspricht einem Heizwert von einem Liter Heizöl.

Auch wenn Pellets selten alleine kommen, schauen wir uns einzelne Holzpellets sehr genau in unserem Labor an.

 Pellets unter dem Mikroskop !

 

Pellets als Sackware oder „lose Ware“ werden als „Schüttgut“ bezeichnet, auch wenn sie meist in Silofahrzeugen Transportiert und daraus „verblasen“ werden.

 

Pelletfahrzeug bei der Befüllung

Der Brennstoff „Holzpellet“ ist in der internationalen Norm ISO 17225-2 „definiert“. Diese ersetzen die DIN 51731 bzw. ÖNORM M 7135.

Die Anforderungen der ISO-Norm werden in Deutschland in der „ENplus“ umgesetzt und teilweise sogar übertroffen.

Das bei „ENplus“ absolvierte Zertifizierungsprogramm, überprüft von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden die einzelnen Stationen, um damit eine möglichst hohe Qualitätssicherheit und umfassende Transparenz zu ermöglichen.

 

Pellets sind ein "Naturprodukt"!

> Weitere Informationen zu ENplus-Pellets finden Sie hier!

Holzpellets „minderer“ Qualität werden als Industriepellets auch als „Beifeuerung“ in Kraftwerken eingesetzt.

 

> Mehr Informationen zu Rohstoff, Verfügbarkeit und Herstellung von Pellets beim DEPI